Arztbesuch

Arztbesuch

Zu welchem Arzt muss ich gehen?

Sie können den Arzt frei wählen. Allerdings dürfen Sie innerhalb eines Quartals für weitere Arzttermine den Arzt, bei dem Sie Ihren Behandlungsschein abgegeben haben, nicht wechseln. Falls Sie Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Arzt brauchen, fragen Sie Ihren Helferkreis nach, oder nutzen die Sprechstunde für dezentral untergebrachte Asylsuchende oder die Asylsozialberatungsstellen.

Ärzte haben normalerweise von Montag bis Freitag geöffnet. Die Öffnungszeiten sind je nach Arzt unterschiedlich. Deswegen ist es besser, vorher einen Termin beim Arzt zu vereinbaren. Wenn Sie nachts oder am Wochenende einen Arzt brauchen, es aber kein Notfall ist, können Sie hier anrufen:

Notfallpraxis Ludwigsburg
Link
Telefon: (0 71 41) 64 30 43-0

Zahnärztlicher Notdienst
Telefon: (07 11) 7 87 77 33

Augenärztlicher Notfalldienst:
Telefon: (0 71 41) 1 92 22

Psychiatrischer Notfalldienst:
Telefon: (0 71 41) 9 96 78 80

Allgemeinarzt und Kinderarzt

Wenn Sie sich seelisch oder körperlich nicht gesund fühlen, gehen Sie zuerst zum Allgemeinarzt.
Kinder müssen zu einem Kinderarzt gehen. Dieser Arzt übernimmt die Grundversorgung und ist der erste Ansprechpartner bei allen Krankheiten. Er führt eine erste Untersuchung durch und entscheidet über die weitere Behandlung.

Wenn eine Behandlung durch einen Facharzt notwendig ist, wird der Allgemeinarzt oder der Kinderarzt Sie dorthin überweisen. Mit der Überweisung des Allgemeinarztes oder des Kinderarztes bekommen Sie im Amt für Soziale Leistungen einen Krankenbehandlungsschein für den Facharzt.

Fachärzte / Spezialisten

Fachärzte sind auf ein medizinisches Gebiet spezialisiert und übernehmen nach Überweisung durch den Allgemeinarzt die weitere Behandlung.

Sollte eine Operation notwendig sein, lassen Sie sich von Ihrem Arzt einen Kostenvoranschlag für die Operationskosten erstellen. Dieser Kostenvoranschlag muss immer durch das Sozialamt vor Beginn der geplanten Operation genehmigt werden, sonst werden die Kosten nicht übernommen. Gleiches gilt für psychotherapeutische Behandlungen, Krankengymnastik, medizinische Hilfsmittel und so weiter. Das Amt für Soziale Leistungen muss außerdem Reha-Maßnahmen (zum Beispiel nach Operationen) vorab genehmigen.